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Laufbahn

Veronika Aigner mit Guide Irmi Aigner

Veronika wurde am 13. Februar 2003 als drittes von fünf Kindern in Neunkirchen geboren. Mit ihren Geschwistern Irmgard (Irmi, 17), Elisabeth (Lisi, 15), den Zwillingen Johannes und Barbara (9) und ihren Eltern wohnt sie am Eichberg in der Nähe von Gloggnitz, umgeben von viel Natur und zahlreichen Tieren. Dieses Familienleben hat die sportliche Karriere von Vroni wesentlich geprägt, denn das Schifieber liegt bei den Aigners in der Familie: Sowohl Irmi als auch Lisi sind im alpinen Rennsport aktiv und so ließ sich auch Vroni von der Faszination Schi fahren anstecken.

„Ich wollte schon immer machen, was die beiden Großen machen.“
Vroni: „Mit 22 Monaten stand ich das erste Mal auf Schiern, und schon kurz vor meinem zweiten Geburtstag konnte ich erstmals den Hirschenkogel am Semmering alleine bezwingen. Mit Papas Hilfe nahm ich kurz darauf am Sonnwendstein an meinem ersten Rennen teil.
Bald bestritt ich als Mitglied des WSV Semmering Kinderrennen und stand bis zu meinem siebenten Lebensjahr oft am Siegespodest.  Damals brauchte ich noch keinen Guide, da das Tempo noch nicht so hoch und mein Sehvermögen noch besser war.“

Der angeborene Graue Star (Catarakt), der vier Wochen nach Vronis Geburt festgestellt wurde, ließ sich aber nicht aufhalten.
Im Alter von zehn Wochen wurde sie das erste Mal operiert, mit 14 Monaten wurden ihr Kunstlinsen implantiert. Der Sehnerv hatte jedoch bereits einen großen Schaden erlitten, der nicht mehr behoben werden konnte. „Als beim Skifahren die Geschwindigkeiten höher wurden konnte ich nicht mehr mithalten – mein Sehvermögen wurde schlechter, ich erkannte keine Bodenwellen und sah auch die blauen Tore kaum mehr“, erinnert sich Vroni an diese herausfordernde Zeit.

„Ich machte dennoch weiter.“
Im Dezember 2011 folgte die Aufnahme in den Niederösterreichischen Versehrtensportverband (NÖVSV) und bereits im Jänner 2012 stand das erste Rennen im Behindertensport am Programm. Bei den niederösterreichischen Landesmeisterschaften kam erstmal ein Guide für Vroni zum Einsatz. Schnell war jedoch klar, dass der optimale Guide in den eigenen Reihen gefunden werde konnte. Die beiden Schwestern und aktiven Schirennsportlerinnen Lisi und Irmi verstärkten von nun an das Team Aigner und auch die ersten Erfolge stellten sich bald ein. In der Saison 2012/13 wurden bereits die meisten Austria Cup Rennen vom Duo Irmi und Vroni bestritten und Lisi nimmt seitdem die Rolle des Ersatzguides ein. Wie gut die familiäre Zusammenarbeit funktioniert, zeigte sich schon in der Saison 2013/14, wo das Team Aigner in allen Austria Cup Rennen, an denen es teilnahm, ungeschlagen blieb.

Die Erfolge häufen sich
In derselben Saison gab es auch eine Medaille bei den Nichtbehinderten zu feiern: Bronze bei den Landesmeisterschaften! Gekrönt wurde das Jahr aber von den Leistungen bei den Staatsmeisterschaften der Sehbehinderten. Vroni und Irmi holten gleich zweimal Gold und standen sowohl im Slalom als auch im Riesentorlauf ganz oben auf dem Siegespodest. Ein Riesenerfolg, den das Team Aigner in den Saisonen 2014/15 und 2015/16 wiederholten konnte! Die Siegesserie setzte sich 2014/15 beim Austria Cup fort. Bei sechs Starts sicherten sie sich sechs Erfolge, die ihnen auch den ersten Platz in der Gesamtwertung einbrachten. Auch in der Saison 2015/16 ließen sich die beiden den Gesamtsieg der Austria Cup Wertung nicht nehmen. Ergänzend zu diesen bemerkenswerten nationalen Erfolgen stellten sich auch bald die ersten großen Erfolge auf internationaler Ebene ein. Ganze neun Siege bei den IPCAS Rennen in Deutschland, Holland, Österreich und der Schweiz verbuchten Vroni und Irmi auf ihr Konto. Zudem konnte sich das Team Aigner auch als Gesamtsieger des Alpencups, an dem neun Nationen beteiligt waren, feiern lassen.

Einzug in den ÖSV-Kader
„Auch der Österreichische Schiverband (ÖSV) ist mittlerweile auf uns Aigner-Mädels aufmerksam geworden. Irmi und ich wurden in den C-Kader (Nachwuchs) einberufen und wir werden ab sofort auch an Kadertrainings teilnehmen. Wir starten in der Klasse B2 (stark sehbehindert).“
Die Pläne für die Zukunft sind groß: Der Einstieg in den Europacup ist geplant und bereits in der Saison 2017/18 darf man mit dem Team Aigner im Weltcup rechnen. Doch damit nicht genug, denn ein ganz großes Ziel haben die beiden immer vor Augen:

„Wir gelten als große Hoffnung für die Paralympics im Jahr 2018.
Unsere Trainer haben den Trainingsplan bereits aufgestellt und jetzt geht es mit dem Training erst so richtig los. Mit unseren Leitsprüchen ,Meine Schwäche ist meine Stärke!‘ (Vroni) und ,Barrieren gibt es nur im Kopf!‘ (Irmi) wollen wir noch weit kommen!“

Skifahren als ganz große Leidenschaft
Veronika wurde am 13. Februar 2003 als drittes von fünf Kindern in Neunkirchen geboren. Mit ihren Geschwistern Irmgard, Elisabeth, den Zwillingen Johannes und Barbara und ihren Eltern wohnt sie am Eichberg in der Nähe von Gloggnitz, umgeben von viel Natur und zahlreichen Tieren. Dieses Familienleben hat die sportliche Karriere von Vroni wesentlich geprägt, denn das Skifieber liegt bei den Aigners in der Familie: Sowohl Irmi als auch Lisi sind im alpinen Rennsport aktiv und so ließ sich auch Vroni von der Faszination Skifahren anstecken.

„Ich wollte schon immer machen, was die beiden Großen machen.“
Vroni: „Mit 22 Monaten stand ich das erste Mal auf Skiern und schon kurz vor meinem zweiten Geburtstag konnte ich erstmals den Hirschenkogel am Semmering alleine bezwingen. Mit Papas Hilfe nahm ich kurz darauf am Sonnwendstein an meinem ersten Rennen teil.
Bald bestritt ich als Mitglied des WSV Semmering Kinderrennen und stand bis zu meinem siebenten Lebensjahr oft am Siegespodest.  Damals brauchte ich noch keinen Guide, da das Tempo noch nicht so hoch und mein Sehvermögen noch besser war.“

Der angeborene Graue Star (Catarakt), der vier Wochen nach Vronis Geburt festgestellt wurde, ließ sich aber nicht aufhalten.
Im Alter von zehn Wochen wurde sie das erste Mal operiert und nach 14 Monaten wurden ihr Kunstlinsen implantiert. Doch nach einem Jahr ohne Sehtraining hatte ihr Sehnerv bereits einen großen Schaden erlitten, der nicht mehr behoben werden konnte. „Als beim Skifahren die Geschwindigkeiten höher wurden konnte ich nicht mehr mithalten – mein Sehvermögen wurde schlechter, ich erkannte keine Bodenwellen und sah auch die blauen Tore kaum mehr“, erinnert sich Vroni an diese herausfordernde Zeit.

„Ich machte dennoch weiter.“
Im Dezember 2011 folgte die Aufnahme in den Niederösterreichischen Versehrtensportverband (NÖVSV) und bereits im Jänner 2012 stand das erste Rennen im Behindertensport am Programm. Bei den niederösterreichischen Landesmeisterschaften kam erstmal ein Guide für Vroni zum Einsatz. Schnell war jedoch klar, dass der optimale Guide in den eigenen Reihen gefunden werde konnte. Die beiden Schwestern und aktiven Skirennsportlerinnen Lisi und Irmi verstärkten von nun an das Team Aigner und auch die ersten Erfolge stellten sich bald ein. In der Saison 2012/13 wurden bereits die meisten Austria Cup Rennen vom Duo Irmi und Vroni bestritten und Lisi nahm die Rolle des Ersatzguides ein. Wie gut die familiäre Zusammenarbeit funktioniert, zeigte sich schon in der Saison 2013/14, wo das Team Aigner in allen Austria Cup Rennen, an denen es teilnahm, ungeschlagen blieb.

Die Erfolge häufen sich
In derselben Saison gab es auch eine Medaille bei den Nichtbehinderten zu feiern: Bronze bei den Landesmeisterschaften! Gekrönt wurde das Jahr aber von den Leistungen bei den Staatsmeisterschaften der Sehbehinderten. Vroni und Irmi holten gleich zweimal Gold und standen sowohl im Slalom als auch im Riesentorlauf ganz oben auf dem Siegespodest. Ein Riesenerfolg, den das Team Aigner in den Saisonen 2014/15 und 2015/16 wiederholten konnte! Die Siegesserie im Austria Cup setzte sich in den darauffolgenden Saisonen fort, was dem Team auch die jeweils ersten Plätze in der Gesamtwertung einbrachte. Ergänzend zu diesen bemerkenswerten nationalen Erfolgen stellten sich auch bald die ersten großen Erfolge auf internationaler Ebene ein. Siege bei IPCAS Rennen in Deutschland, Holland, Österreich und der Schweiz verbuchten Vroni und Irmi auf ihr Konto. Zudem konnte sich das Team Aigner auch als Gesamtsieger des Alpencups, an dem neun Nationen beteiligt waren, feiern lassen.

Elisabeth als Guide
Ab der Saison 2017/18 übernahm Schwester Elisabeth die verantwortungsvolle Aufgabe des Guides und die beiden wuchsen im Laufe der Zeit immer besser zusammen. Das Duo ist eine Klasse für sich und gewinnt fast jedes Rennen äußerst souverän. So konnten sich Vroni und Lisi im letzten Jahr alle Staatsmeistertitel im Para Ski Alpin sichern. Auch im Europa Cup sowie im Austria Cup war das Team Aigner nicht zu schlagen und sicherte sich überall den Cupsieg.

Team Aigner im ÖSV-Kader
Während Vroni und Lisi mittlerweile in den ÖSV B-Kader aufgestiegen sind, ist der Österreichische Skiverband auch auf die weiteren Ski-Talente der Familie Aigner aufmerksam geworden. Die Zwillinge Johannes und Barbara haben mit ihren Guides Patrick Woller und Felix Hirnböck den Sprung in den ÖSV C-Kader geschafft und sich ebenfalls bereits an der nationalen Spitze etabliert.

Drei Teams – ein Ziel
Die Pläne für die Zukunft sind groß: Im Jahr 2022 finden die Paralympics in Peking statt und genau dort möchten die Nachwuchshoffnungen hin! An der Einstellung wird dieses hoch gesteckte Ziel mit Sicherheit nicht scheitern, wie man an den Mottos von Vroni („Geht nicht, gibt’s nicht“ und „Meine Schwäche ist meine Stärke“) und Lisi („Ich sag wo es lang geht“) sieht.