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UCI Weltcup 2016 in Bilbao: Platz 4 auf der Straße, Platz 8 im Zeitfahren
19.07.2016 - Thomas Frühwirth - Thomas Frühwirth

Platz 4 für Thomas Früwirth, dem erfolgreichen querschnittsgelähmten paralympischen Athleten, beim UCI Weltcup 2016 in Bilbao.
Beim Zeitfahren am 15. Juli ist leider das eine oder andere Missgeschick passiert. Zuerst ist die Kette zwischen Kettenspannrad und Käfig gefallen. Thomas versuchte durch Rückwärtstreiben die Kette wieder raufzubringen, aber diese ist dann komplett abgesprungen, ganze drei Mal.
Sieger bei diesem Fahren war Rafal Wilk (POL), zu dem Thomas nur zwei Minuten Rückstand hatte, trotz dem Kettenunglück. Den 2. Platz  belegte Joel Jaennot (FRA), Thomas erreichte den 8. Platz.
Im Nachhinein meinte der Sportler: „Es war ein Rennen zum Vergessen.“
Am nächsten Tag, den 16. Juli, fand das Straßenrennen statt. Die Streckenführung war anspruchsvoll und die Temperaturen heiß.
Von den sieben Runden, ging Thomas die Erste sehr aggressiv an, hauptsächlich um sich selbst zu testen. Am Ende dieser ersten Runde befand der Sportler sich dann an der Spitze unter den ersten acht. Rafal Wilk (POL) sorgte dafür, dass bis zur vierten Runde nur noch fünf der acht Athleten an der Spitze waren.
In der vierten Runde gab der Pole dann endgültig Gas und keiner konnte ihm mehr folgen. Dabei entstand zwischen Thomas und den beiden Franzosen, Mathieu Bosredon und Joel Jaennot, die Rafal Wilk dicht auf der Spur waren, ein kleines Loch. Aber dieses Loch wurde von Thomas schnell wieder geschlossen.
Die restlichen vier Runden versuchte Thomas immer und immer wieder die beiden Franzosen zu überholen, da  er beim Sprint am Ende des Rennens eher weniger Chancen hatte, aber das blieb ihm leider verwehrt. Der Abstand wurde nie groß genug, dass Thomas sich absetzen konnte.
Im Zielsprint gab der Österreicher alles, aber eine letzte steile Rampe machte diesen Sprint nicht einfacher und die beiden Franzosen konnten auch hier nicht abgehängt werden.
Obwohl das Zeitfahren nicht so gut gelaufen ist, hatte Thomas umso mehr Spaß und Freude bei diesem Straßenrennen.
Hinter dem Polen und den Franzosen belegte er schließlich den 4. Platz.



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